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Glyn Ford Labour MEP, Anti-racism Intergroup |
I welcome, as National Treasurer of Britain's Anti-Nazi League and a member of the steering committee of Unite Against Fascism, the decision by United and Geh Denken to attempt to stop the right-wing and fascist "march of mourning and commemoration" to be held in Dresden on 14 February 2009. One can have reservations about the bombing of Dresden, as of Leningrad, Rotterdam or Coventry without allowing it to become a focus of neo-Nazi historical revisionism, by comparing it to the death of six million Jews, Communists, Trade Unionists, Roma, disabled and gay people in The Holocaust. I urge all European Democrats and Anti-Fascists to support the call and this anti-Nazi demonstration!
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Christian Demuth Vorsitzender des Vereins Bürger Courage e.V.
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„Allein in Sachsen gab es im Jahr 2008 schon 14 Brandanschläge mit vermutlich fremedenfeindlichen Hintergrund. Die 2005 im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales durchgeführte Jugendstudie kommt zu dem Ergebnis: 45 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass kein weiterer Zuzug von Ausländern nach Sachsen erfolgen sollte. Alltagsrassismus und Gewalt sind alltägliche Begleiter vieler Menschen in Deutschland. Die Zahl rechtsextremer Jugendlicher nimmt zu.
Derart macht der Aufmarsch der Neonazis am 14. Februar nur öffentlich, was sich täglich in Deutschland - und nicht zuletzt auch in Dresden und Umgebung - abspielt: Die Ausbreitung von antidemokratischen und fremdenfeindlichen Denkmustern.
Genau deshalb müssen die Dresdnerinnen und Dresdner gegen diesen Neonazi-Aufmarsch protestieren. Er ist nämlich nicht nur eine Schande für die Kulturstadt Dresden, wenn die Bürger und Bürgerinnen Dresdens sich diese Provokation einfach gefallen lassen, wegsehen oder scheinheilige Argumente vorschieben, um sich nicht an Protesten zu beteiligen. Der Protest dagegen ist ein Ausdruck einer wehrhaften Demokratie und wachsamen Zivilgesellschaft!"
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Monica Frassoni MEP,Co-President of Green/EFA Group in the European Parliament |
"The yearly gathering of right-wing extremists is a shame, not just for Germany, but for the whole EU. Especially in times of economic crisis, from which the Nazi and World War II horrors have begun, the voices of European democrats must be heard: for a future in which violent ideologies and wars are banned from history."
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Thomas Pallutt Geschäftsführer der AWO Sachsen und der AWO SONNENSTEIN
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"Als gemeinnütziges Wohlfahrtsunternehmen der AWO wenden wir uns entschieden gegen eine Ideologie, die von "lebensunwertem Leben" spricht. Das zerstörte Dresden und genauso die 14 000 Menschen mit Behinderung, die 1940/41 im Namen dieses Denkens vor den Toren Dresdens, auf dem Pirnaer Sonnenstein, ermordet wurden, mahnen uns: Nie wieder! Und: Wehret den Anfängen! Deshalb unterstützen wir den Aufruf zum GehDenken. Für eine ehrliche und lernende Erinnerung und eine menschliche Gesellschaft."
Die AWO SONNENSTEIN betreibt heute in Nachbarschaft zur Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein eine moderne Werkstatt für behinderte Menschen.
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Ilko Keßler Betriebs- und Personalratsnetzwerk "Canaletto"
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"Einen Naziaufmarsch durch das Herz Dresdens können wir nicht unkommentiert zulassen. Dresden ist eine weltoffene, humanistisch geprägte Stadt. Ihr guter Ruf wird leiden, wenn Nazis aus halb Europa grinsend durch deren Straßen ziehen. Es ist ein Faustschlag in das Gesicht Derer, die in sechzig Jahren mühevoller Arbeit die Wunden eines von den Nazis entfesselten Krieges beseitigten und nun hoffnungsvoll nach vorn schauen."
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Margit Weihnert, MdL Landesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Sachsen |
"Der jährliche Spuk der Braunen in Dresden muss ein Ende haben. Die Ideologie, das Unrecht und die Gewalt, die den nach Dresden zurückkehrenden Krieg erst entfesselten, dürfen nie wieder Platz unter uns finden. Als Wohlfahrtsverband im Interesse der Schwächsten unserer Gesellschaft wenden wir uns gegen Rassismus,Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Geschichtsfälschung und jede andere Form von Neonazismus. Gerade die Geschichte der AWO zeigt uns: Soziale Gerechtigkeit braucht Demokratie und umgekehrt. Dafür stehen wir am 14. Februar an der Seite von GehDenken."
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 | Karl-Heinz Maischner Pfarrer, Leiter der Evangelischen Erwachsenenbildung Sachsen. |
„Die Arbeitsgruppe "Kirche und Rechtsextremismus", hat im Auftrag der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens die Broschüre "Nächstenliebe verlangt Klarheit - Kirche in Sachsen für Demokratie - gegen Rechtsextremismus" herausgegeben. Die Broschüre ist besonders als Hilfe für die sächsischen Gemeinden in der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus gedacht. Als Leiter und namens dieser Arbeitsgruppe stelle ich mich ohne zu zögern an die Seite derer, die mit ihrem zivilgesellschaftlichen Engagement den Nazis keinen Raum in Dresden überlassen wollen. Und ich bitte die Frauen und Männer in den sächsischen Gemeinden inständig: Zeigen Sie durch Ihre persönliche Gegenwart am 14. Februar 2009, dass Nächstenliebe für Menschen, die sich als "Kinder Gottes" verstehen, unvereinbar ist mit der menschenverachtenden Ideologie der Nazis aller Couleur!
Lassen Sie sich nicht durch Versuche der Politisierung der Kundgebungen dieses Tages davon abhalten, sich demonstrativ als Christinnen und Christen an die Seite unserer jüdischen Schwestern und Brüder zu stellen, die immer wieder in besonderer Weise Ziel menschenfeindlicher und antisemitischer Hasstiraden sind. Ich hoffe, wir sehen uns! |
 | Maria Jepsen Bischöfin des Sprengels Hamburg und Lübeck der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche |
„Auf Bitte der Aktion Sühnezeichen und des Leipziger Missionswerks,aber auch als Bischöfin von Hamburgs Partnerstadt Dresden unterstütze ich das Anliegen, ein klares Zeichen gegen Neo-Nazis zu setzen. Die Zerstörung Dresdens und das Gedenken an die Toten dürfen nicht für rechtsextreme Propaganda missbraucht werden. Wir sind es den Opfern von Krieg und Nazidiktatur schuldig, immer wieder neu unsere Stimme gegen Nationalismus,Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu erheben." |
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Matthias Klemm Vorstand Kulturbüro Sachsen e.V.
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„Wer die Verbrecher und Mörder von damals noch heute verehrt, wer mit Rassisten und Antisemiten sympathisiert, wer selektiv nur der deutschen, also der "deutschblütigen" Opfer gedenken will, der soll wissen, dass er in Dresden 2009 ff. absolut unwillkommen ist."
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Dr. Gregor Gysi Vorsitzender Fraktion DIE LINKE im Bundestag |
„Die NPD und andere Neonazis versuchen die Straße für sich zu erobern. Die Straßen gehören aber der Bevölkerung, die ganz überwiegend nicht rechtsextrem ist. Dies muss deutlich werden. Die einzige Wiederholung, die sich Deutschland nicht einmal im Entferntesten leisten kann, ist eine faschistische, eine rechtsextreme Struktur.“
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Johannes H. Lohmeyer Geschäftsführer/Managing Director Macrander Hotels GmbH & Co. KG |
„Ich engagiere mich, weil Ideen von gestern in einer Stadt von morgen nichts zu suchen haben!“
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Ralf Hron DGB Regionsvorsitzender Dresden Oberes Elbtal |
„Dresdens Menschen leben heute ganz wesentlich von international geprägten wirtschaftlichen Beziehungen und natürlich von seiner einmaligen, weltgewandten Kultur. Nationalismus und Rassismus widerspricht diesen Grundlagen. Deshalb dürfen wir Rechtsextreme nicht dulden und müssen uns offensiv wehren.“
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Eva Jähnigen Landessprecherin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen |
„Der fortwährende Missbrauch des Gedenkens durch Neonazis ist unerträglich. Ein würdiges Gedenken wird erst dann wieder möglich sein, wenn das Treiben der Nazis in Dresden beendet worden ist. Deshalb müssen wir ihnen vereint entgegentreten.“
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Stephan Kühn Stadtverbandssprecher BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dresden |
„Das sächsische Innenministerium hat unlängst in seiner Antwort auf eine Anfrage der GRÜNEN Landtagsfraktion festgestellt, dass der so genannte „Trauermarsch“ der Nazis zu den zentralen Veranstaltungen der rechtsextremistischen Szene mit bundesweiter Bedeutung zählt und dass tausende Rechtsextremisten aus dem In- und Ausland daran teilnehmen. Dagegen muss Dresden sich wehren, auch wenn einen Tag vor dem Naziaufmarsch das Gedenken im Vordergrund steht. Eine Nazidemonstration in dieser Dimension fordert aber auch die demokratischen Kräfte in ganz Deutschland heraus. Deswegen freue ich mich, dass auch der Bundesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bundesweit zur Unterstützung von GEH DENKEN aufruft.“
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| Dr. Cornelia Ernst Landesvorsitzende DIE LINKE Sachsen und Stadträtin zu Dresden | „Es geht darum, alle Hindernisse zu überwinden, damit alle Demokratinnen und Demokraten über Parteizugehörigkeit, Konfession und Herkunft hinweg sich zusammenschließen, um Nazis entschlossen und kämpferisch Einhalt zu gebieten. Nichts darf dafür zu schade sein, kein kleinliches Interesse dem entgegenstehen. Dresden wird kein Aufmarschgebiet der extremen Rechten, wenn wir uns verbünden, in Dresden, in diesem Land, heute.“ |
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Evgeny Arkhipov President of 'Association of Russian Lawyers for Human Rights' (Russia) |
"Association of Russian Lawyers for Human Rights expresses its solidarity with the activists in the streets of Dresden, on 14 February 2009, to stop the biggest annual neo-nazi gathering throughout Europe - peacefully and determined! Unfortunately neo-nazi moods become more popular especially among youth groups in Europe. The Association expresses its concern about growing neo-nazism moods in Europe. There are several reasons of growing neo-nazism moods in Europe among them are subcultures of some social groups, religions and family education together with inevitable process of globalization. Today, the situation is aggravated by nationalistic proposals of some European politicians in migration legislation. Association of Russian Lawyers for Human Rights is addressing to European governments, politicians, authorities of Council of Europe and European Union for developing and further realization of special programs of tolerance especially concerning migration law.
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Claude Morares Labour MEP for London, Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs |
"I am very proud to support the demonstrators who will stand up in Dresden against the shameful neo-nazi march, attended by right-wing extremist groups from all over Europe gathering to glorify and commemorate Nazi crimes. With the European elections approaching we have to ensure that the public is aware that these right-wing extremist groups masquerading as political parties are a threat to a democratic and tolerant society. We must unite in our opposition to this creeping extremism, and peacefully but resolvedly show that there is no place for such a celebration of intolerance and racism in Europe today"
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Esteban Ibarra President of 'Movimiento Contra la Intolerancia' - Spain
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We would like to express our great concern on the so called "mourning march" to be held in Dresden in February. There are many reasons why this march should not be permitted. First of all, in the light of the horrors of the German and European history of the 20th century, democracy needs to be protected by the representatives of democratic institutions who should also protect its constitutional values. History is an early warning system for the present. The increase in activism and force of right wing extremism is a European problem that needs to be dealt with at pan European level. Furthermore, the European implication in allowing such a march should be taken into consideration. The Dresden march is clearly a victimization tactic that is being used by the right wing extremists in order to gain legitimacy in a way that is degrading to the Holocaust and its victims. We are aware of the complexity of the collective history of Dresden which is why democratic institutions and civil society must be extremely careful in any attempts to manipulate. Movement against Intolerance support the pacific resistance that democrats are going to hold against the march..
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Helmut Lölhöffel Herausgeber des Informationsdienstes gegen Rechtsextremismus"Blick nach rechts" |
Nach jedem Anschlag, jedem Überfall, jeder Pöbelei, jeder Schmiererei der Neonazis steigt die Empörung von Politikern und in den Medien. Doch sie lässt ebenso rasch wieder nach - bis zum nächsten Aufsehen erregenden Ereignis. Darum nehmen die verblendeten Rechtsextremen alle Demokraten, die ihnen entgegentreten und Gesicht zeigen, nicht ernst. Also ist es dringend, dass wir uns zusammentun und ein unübersehbares Stoppzeichen setzen gegen die immer dreister werdende Neonaziszene. Dresden ist dafür der richtige Ort.
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Gerhard Lemm Oberbürgermeister von Radeberg. |
„Gegen einen Naziaufmarsch in unserer seit jeher weltoffenen und toleranten Region sollten wir ein gemeinsames Zeichen setzen. Deshalb komme auch ich zum GehDenken nach Dresden."
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Monika Lazar MdB, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus der grünen Bundestagsfraktion |
„Vielfalt und Weltoffenheit machen Deutschland stark und zukunftsfähig. Rechtsextreme Gesinnungen haben bei uns nichts zu suchen. Es ist widerlich, wie die Neonazis Kriegsopfer für ihre braunen Zwecke missbrauchen. Unter dem Deckmantel des Gedenkens propagieren sie Ausländerhass, Geschichtslügen und Gewalt. Dagegen müssen Demokratinnen und Demokraten sich geschlossen wehren, am 14. Februar und an jedem anderen Tag."
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Irina Aksenova co-coordinator of the anti-racist division of international Youth Human Rights Movement. Russia, Woronezh
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„We consider peaceful civil counter-actions as crucial tactic to demonstrate Nazis from all over Europe that their ideology will not be given a public space and it's a people's decision, but not state repression. If we succeed to prevent this march in Germany, which also has a symbolic sense for right-wing extremists from other countries, it will affect neo-Nazis all over Europe, even in Russia, and weaken their positions. We think that exact solidarity actions can help activists from different countries to efficiently opposite right-wing propaganda and radical actions which are to be international problem with common roots."
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| Franz Müntefering Vorsitzender der SPD | „Der Missbrauch des Dresdner Gedenkens ist eine offene Provokation. Alle Demokratinnen und Demokraten müssen dagegen auftreten. Diese braune Sauce darf in Deutschland nie wieder eine Chance haben. Wir wollen auch in Zukunft in einem Land leben, in dem keiner Angst haben muss, nur weil er anders ist als die andere. Das Thema ist so ernst, dass man rechtzeitig aufstehen muss. Deshalb unterstütze ich die Dresdnerinnen und Dresdner.“ |
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Uwe Jahn BR Vorsitzende Schmiedewerk Gröditz GmbH
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„Ich wünsche mir, dass am 14.2. die Dresdnerinnen und Dresdner und mit ihnen alle Menschen, die diese schöne Stadt lieben, ein Zeichen setzen. Ich wünsche mir, dass sie alle gemeinsam auf den Straßen und Plätzen dieser Stadt dafür sorgen, dass kein Raum bleibt für alte und neue Nazis. Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Nein zu jeder Form von Diktatur! Ja zur Demokratie! Dass sollen unsere Botschaften sein. Nicht nur am 14.Februar 2009, aber ganz besonders an diesem Tag. Wir sind es den Opfern der Bobenangriffe auf unsere schöne und stolze Stadt und den zukünftigen Generationen schuldig." |
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Wolfgang Tiefensee Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung |
„ Die Opfer von Dresden verdienen unser Gedenken und unsere Erinnerung. Auch sie waren Opfer eines von Deutschen begonnenen und grausam geführten Krieges. Die Zerstörung Dresdens war nichts anderes als ein Folge der verbrecherischen Politik des Nationalsozialismus. Die Opfer von Dresden haben es nicht verdient, heute von den geistigen Erben dieser Gesinnung verhöhnt zu werden. Und die Dresdner haben es nicht verdient, dass diese sich heute wieder lautstark durch ihre Stadt bewegen. Rechtsradikalismus, Fremdenfeindlichkeit und Hass dürfen bei uns keine Chance und keine Stimme haben.“
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Martin Dulig MdL Fraktionsvorsitzender SPD-Landtagsfraktion |
„Dresden wurde im Ergebnis eines Angriffskrieges zerstört, der von deutschem Boden ausging. Auch von Dresden. Aus diesem Grund haben wir eine sehr große Verantwortung. Wir müssen den heutigen Rechtsextremismus stoppen.“
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Willi Eisele 1. Bevollmächtigter IG Metall Dresden |
„Dresden braucht eine glasklare Haltung zu den Neonazis. Wir dulden diese Gesinnung nicht unter uns. Weder am 14. Februar noch an einem anderen Tag. Es ist nicht zu akzeptieren, dass heute Rechtsradikale durch die Straßen marschieren und das Gedenken an Kriegsopfer missbrauchen. Die Stadt Dresden selbst wäre gut beraten alles dafür zu tun, das kein Nazi sich hier mehr tummelt. “
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Johannes Lichdi MdL, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN |
„Die NPD braucht Events wie den so genannten "Trauermarsch". Die Zivilgesellschaft kann aber die NPD im Superwahljahr stoppen. Das gilt es bereits am 14. Februar in Dresden zu beweisen.“
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| Antje Hermenau Vorsitzende der sächsischen Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | „Sachsen und Dresden brauchen Weltoffenheit und Toleranz. Das schließt Toleranz für Nazis aus. Am 14. Februar 2009 werden wir zeigen, dass Dresden sich gegen rechts zu wehren weiß! “
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| Sabine Friedel SPD UBV Vorsitzende Dresden | „Von Willy Brandt stammt der Satz: ‚Wo die Zivilcourage keine Heimat hat, reicht die Freiheit nicht weit.’ In Dresden muss der Aufstand der Anständigen endlich mit voller Kraft stattfinden, muss die Zivilcourage gegen Rechts deutlich sichtbar werden und eine Heimat finden. Deshalb ist die SPD am 14. Februar wieder mit dabei - mit ihren Mitgliedern aus Dresden, aus Sachsen und der ganzen Bundesrepublik.“ |
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Andreas Hohmann ehem. Betriebsratsvorsitzender der Margon Brunnen GmbH Projektmitarbeiter des BR-PR Netzwerk Canaletto Gläserne Netzwerkstatt |
Es ist leider erschreckend wie sich das Gedankengut der Nazis in den letzten Jahren auch in Dresden verbreitet hat. Deshalb ist es für mich wichtig diesen Rechtsruck entgegen zutreten.
Dresden IST und SOLL eine weltoffene Stadt bleiben. GEH DENKEN- heißt es auch für mich am 14.02. an der Seite ALLER die sich dafür engagieren.
Andreas Hohmann
ehem. Betriebsratsvorsitzender der Margon Brunnen GmbH Projektmitarbeiter des BR-PR Netzwerk Canaletto Gläserne Netzwerkstatt
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Rainer Brückers Vorstandsvorsitzender AWO Deutschland |
Demokratie heißt Hinsehen und Gesicht zeigen! Die Arbeiterwohlfahrt unterstützt GehDenken, weil wir schon einmal erlebt haben, was passiert, wenn der rechtsextremen und menschenverachtenden Ideologie nicht entschieden widersprochen und entgegengetreten wird. Während der Nazidiktatur wurden viele unserer Mitglieder verfolgt und ermordet. In einer offenen und sozialen Gesellschaft hat jeder Mensch das gleiche Recht auf Entfaltung, wie es im Artikel 3 unseres Grundgesetzes niedergeschrieben ist. Rechte Ideologien negieren dieses elementare Grundrecht und wollen es brutal abschaffen. Wir fordern daher die demokratische Mehrheit unseres Landes auf, sich GehDenken anzuschließen, um den Rechtsextremisten den Widerstand der Mehrheit gegen ihre intolerante und menschenverachtende Ideologie zu demonstrieren.
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Susann Rüthrich Geschäftsführerin Courage - Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V./NDC Sachsen. |
"Demokratie heißt für mich, zu kämpfen für das, was mir wichtig ist – für die prinzipielle Würde und Gleichwertigkeit aller Meschen, hier und überall auf der Welt. Demokratie heißt für mich auch, klar zu sagen, wogegen ich bin, nämlich gegen jegliche Abwertung, Ungleichbehandlung und Bedrohung von Menschen. Das ist Teil rechtsextremer Einstellungen. Wozu diese Einstellungen führen? Unter anderem zu einem der größten Neonaziaufmärsche in Europa, und zwar wieder hier in Dresden.
Eine Möglichkeit, dem zu widersprechen ist, zur Demo „GehDenken!“ am 14. Februar 2009 zu kommen oder diese zu unterstützen."
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The international anti-fascist magazine Searchlight, London.
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"As anti-fascists and internationalists, Searchlight is completely opposed to the planned nazi parade and show of strength in Dresden on 14 February. We support fully the initiatives of Geh Denken, UNITED and all other anti-fascists and citizens of Dresden, mobilising to prevent the fascists from leaving a moral stain on the city.
We find it obscene that that the likes of the NPD, whole sole intention is to dismantle democracy violently, can manipulate democracy by demanding the same free speech that they would refuse to everyone else.
The overwhelming majority of the people of Dresden do not want nazis stamping through their streets and exploiting the memory of the tragic events of the Allied bombing in 1945, events caused in the first place by the international aggression and murderous actions of Hitler fascism in carrying out the Holocaust and terror bombing Coventry, Warsaw, Amsterdam, Belgrade and Leningrad inter alia. The responsible authorities should take immediate action to ban this shameful nazi demonstration and take tough action to enforce that ban."
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Geert Ates
Director of ‘UNITED for Intercultural Action’
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„This ‘mourning march’ in Dresden with international participation of thousands of neonazis has grown into the biggest right-wing extremist gathering throughout Europe. The right-wing extremist scene misuses the commemoration platform to gain political power, to downgrade the Holocaust and to get connected and organised with delegations of extremist groups from all over Europe. It is simply not acceptable to let neonazi demonstrations happen, or even worse to see how German police protects this march while it is passing by a newly rebuild synagogue. This has nothing to do anymore with freedom of expression. Authorities, politicians, as well as civil society organisations must take steps to stop the destruction of democracy. Especially in 2009, the year of the European Parliament elections, it is important not to give antidemocratic movements any chance or platform for their populist propaganda. |
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Emiliano Chaimite Krankenpfleger, Personalrat, Vorsitzender Afropa e.V.. |
„Ich lebe seit 22 Jahre in dieser wunderschöne Stadt, so lange wie noch nie zu vor in eine andere. Beruflich und Privat begegne ich sehr vielen liebenswürdigen und freundlichen Menschen. Solidarität und tiefe Freundschaften haben mich meine ursprüngliche Heimat vergessen lassen. Gewaltbereite und unfreundliche Begegnungen haben mich nicht davon abgehalten, wenn ich fern von meine Heimat Dresden bin zu unsere Stadt zu stehen, wenn es heißt: Ihr kommt aus der braunen Hochburg... Damit es nicht so bleibt und schlimmer wird, rufe ich alle Freunde, Bürgern und Demokraten: Kommt und zeigt Gesicht am 13. Februar. Wer wegschaut und schweigt nimmt den womöglich u.a. nächste Fall „Gomondai /Amadeu“ im Kauf, die Opfer rassistischer und rechtsextremistischer Anschläge wurde.
Obwohl ich die Ereignisse von damals nur aus Erzählungen, von Zeitzeugen und aus der Geschichte kenne. Genau so wie die junge Generation. Kann ich mir vorstellen und mitfühlen wie es denen ergangen ist, da ich selbst im Krieg aufgewachsen bin. Diese Erfahrung wünsche ich Niemand. Die Demokratie sollte aufhören seine Feinde zu finanzieren." |
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Benedikt Pliquett Torwart 1.FC St. Pauli
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„Ich als antifaschistisch denkend und lebender Mensch, versuche Tag für Tag mich gegen rasistisches und faschistisches Tun und Gedankengut einzusetzen. Somit hoffe ich, dass sich die Dresdner/innen in großer Zahl friedlich an den Gegenveranstaltungen zu solch einer grausamen Versammlung beteiligen. Denn das man mit vielen Menschen viel erreichen kann, hat man am ersten Mai 2008 bei uns in Hamburg gesehen.Wir sind immer in der Überzahl, also: Kein platz den Nazis!"
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 | Gisela Kallenbach MEP (Bündnis90/Die Grünen) |
„Das gedenken an die Zerstörung Dresdens als Folge der faschistischen Gewaltherrschaft war für mich schon zu DDR-Zeiten bürgerliche Pflicht. Der Mißbrauch durch neue braune Gesinnung ist für mich genauso unerträglich wie das Wiedererstarken rechtsextremistischen Gedankengutes in vielen europäischen Ländern. Dem zu widerstehen ist auch heute bürgerliche Pflicht." |
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Peter Sodann
Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten
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„Der Bombenangriff auf Dresden war das Ergebnis einer langen Herrschaft von Menschen, die es nicht wert waren, das deutsche Volk zu regieren. Ich habe diesen Bombenangriff gesehen. Der Schoß ist fruchtbar noch.“
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Claudia Roth Bundesvorsitzende, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN |
„Wir Demokratinnen und Demokraten sind zusammen gefordert unsere Plätze für Rechtsextreme, Rassisten und Antisemiten und ihre Angriffe auf unsere Demokratie nicht freizugeben. Daher unterstütze ich gern die Dresdnerinnen und Dresdner, die sich einer plumpen Geschichtsfälschung der NPD entgegenstellen. “
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Katja Kipping MdB, stellvertretende Bundesvorsitzende DIE LINKE. |
„Jahre bevor die Dresdner Semperoper im Bombenhagel in Flammen aufging, hatten gewöhnliche Dresdner, in SA-Kluft gekleidet, ein anderes Bauwerk Gottfried Sempers in Brand gesteckt: Die Dresdner Synagoge. Ich betrachte es als eine beispiellose Verhöhnung der Toten der alliierten Bombenangriffe vom 13. Februar 1945, wenn sich die geistigen Erbwalter der Nazis, also der Verursacher der Zerstörung unserer Stadt, heute als Träger eines Opferkults aufspielen dürfen, der Dresden schlecht zu Gesicht steht. Es ist die Verantwortung der Dresdner in Gegenwart und Zukunft, sich den braunen Rattenfängern entgegenzustellen und eine deutliche Botschaft nach außen zu tragen: Auf Dresdens Straßen ist kein Platz für alte und neue Nazis! “ |
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Dirk Gruhn general manager dresden PARK PLAZA | HOTELS |
„Wir sollten es nicht zulassen der rechtsradikalen Gesinnung irgendeine öffentliche Plattform zu bieten. Und solange wir immer wieder rechtsradikalen Äußerungen und Handlungen in der Öffentlichkeit begegnen, sollten wir uns auch öffentlich dagegen stellen und handeln, damit wir zeigen, dass Rechtsradikalismus niemals eine Chance haben darf." |
| Thomas Jurk SPD-Landesvorsitzender Sachsen und stellv. Ministerpräsident | „Dass Rechtsextreme das Gedenken an die Zerstörung Dresdens Jahr für Jahr so torpedieren, ist ungeheuerlich. Die Nazis haben weder Achtung vor den Opfern noch Achtung vor der Demokratie. Sie sind eine schlimme Gefahr für den Frieden in unserem Land. Es ist wichtig, dass viele Menschen auf die Straße gehen und deutlich machen: Rechtsextremismus hat bei uns nichts zu suchen - nicht auf den Straßen, nicht in den Köpfen, nicht in den Parlamenten. Natürlich bin ich dabei und helfe mit, ein klares Zeichen zu setzen.“ |
| Timo Reinfrank Geschäftsführer der Amadeu Antonio Stiftung | „Der rechtsextreme Aufmarsch in Dresden hat für den Neonaziszene eine große Bedeutung: Jedes Jahr kommt es zu den größten rechtsextremen Demonstration seit 1945 in Deutschland. Andere Städten haben es vor gemacht, dass man sich den Nazis auch in den Weg stellen kann, zum Beispiel Halbe, die das rechtsextreme Heldengedenken in die Bedeutungslosigkeit geführt hat oder das bayrische Wunsiedel, das sich mit bundesweiter Mobilisierung dem Gedenken an Rudolf Hess entgegen stellt. Um den Neonaziaufmarsch dieses Jahr und auch die folgenden Jahre in Dresden zu verhindern, beteiligen wir uns als Amadeu Antonio Stiftung an der Mobilisierung und sammeln Geld für viele bunte und gewaltfreie Aktionen am 14.2. Spenden sind erwünscht.“ |
| Petra Pau Vizepräsidentin des Deutscher Bundestag, DIE LINKE | „Im statistischen Schnitt werden bundesweit Tag für Tag 2 ½ rechtsextremistische Gewalttaten registriert. Die offiziellen Angaben stapeln tief. Entsprechend größer ist die Zahl der Opfer rechtsextremer Gewalt. Anders gesagt: Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus sind hierzulande längst wieder eine Gefahr für Leib und Leben.“ |
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