Donnerstag, 19. Februar 2009 um 22:49

Solidarität für Opfer rechter Gewalt, DGB besuchte mit Jenas OB Schröter Opfer in der Klinik

Wie heute veröffentlicht wurde, besuchte gestern DGB-Regionsvorsitzender Hron gemeinsam mit dem Jenaer Oberbürgermeister Albrecht Schröter den Kollegen in der Universitätsklinik Jena, der am vergangenen Sonnabend von Rechtsextremen schwer verletzt wurde. Dem Kollegen von der Mitgliedsgewerkschaft IG BAU, der von Rechtsextremen auf der Autobahnraststätte „Teufelstal“ so brutal misshandelt wurde, geht es nach der gestrigen Operation den Umständen entsprechend gut. Hron drückte in der Universitätsklinik Jena für die Veranstalter von GEH DENKEN und der DGB-Heimatregion noch einmal tief empfundene Solidarität gegenüber dem Verletzten aus. Im Namen vieler Kolleginnen und Kollegen und der Dresdner bedankte sich Hron für die Unterstützung am vergangenen Wochenende und drückte sein Bedauern über die schwere Verletzung aus. Zahlreichen Gäste aus vielen Städten und Gemeinden hatten die Dresdner bei ihren Bemühungen unterstützt, dem Rechtsextremismus ein Stoppsignal zu setzen.


„Die Tat muss auch dem letzten Zweifelnden zeigen, mit welchen Methoden und mit welcher Gesinnung die NPD und ihre Helfershelfer unterwegs sind. Wir alle dürfen diese Gewalt nicht dulden. Es gibt keine Toleranz gegenüber den Intoleranten,“ erklärte Hron nach dem Besuch im Krankenhaus.


Die Gewerkschaften erwarten nunmehr, dass die Schuldigen ausfindig gemacht und bestraft werden. An der Tat waren auch mehr als drei Schweden beteiligt. Da sollte man sich nichts vormachen. „Wir wissen auch, dass es auch in Sachsen weitere Angriffe und Leichtverletzte bei der An- und Abreise gegeben hat.“ Die Veranstalter erwarten konsequente Strafverfolgung durch die Behörden. Unsere Kollegen, die sich für Demokratie und unser Land engagieren, haben den umfassenden Schutz der Zuständigen verdient. „Die Opfer müssen jetzt die Solidarität von uns allen erfahren und sich darauf verlassen, dass sich entsprechende Vorfälle nicht wiederholen“, so Hron kurz nach dem Besuch in Jena. Jetzt aber ist es wichtig, dass der Verletzte sich in Ruhe gesundheitlich erholen kann. Den Ärzten dankte sowohl OB Schröter wie auch Hron ausdrücklich für ihre hervorragende Betreuung und Unterstützung.